38 Unternehmen verzichten definitiv auf Käfig-Kaninchenfleisch

(16.11.09) Das in der Schweiz verkaufte Kaninchenfleisch stammt zunehmend aus tiergerechter Haltung. 1 ½ Jahre nach dem Start der Kampagne «Stopp Käfigfleisch» hat KAGfreiland, die schweizerische Nutztierschutz-Organisation, als Zwischenbilanz 55 Unternehmen in eine weisse, graue und schwarze Liste eingeteilt.

38 Unternehmen befinden sich auf der weissen Liste. Sie haben schriftlich zugesichert, aktuell und in Zukunft auf Käfigfleisch zu verzichten. Die 12 Unternehmen auf der grauen Liste haben zurzeit kein Käfigfleisch im Angebot oder sind am Umstellen auf tiergerecht produziertes Kaninchenfleisch, ein künftiger Verzicht ist aber unsicher. Auf der schwarzen Liste sind 5 Unternehmen aufgeführt. Sie beharren trotz Wissen um das Leiden der Tiere in den engen Käfigen auf dem Verkauf von solchem Kaninchenfleisch und signalisieren keine Umstellbereitschaft.

KAGfreiland führt die Kampagne weiter. Im Jahr 2010 werden einerseits die fünf Unternehmen der schwarzen Liste im Fokus stehen, andererseits Spitäler und Heime, wo noch immer tonnenweise Käfig-Kaninchenfleisch aufgetischt wird.

 

  Pressemitteilung vom 16.11.2009 / Zwischenbilanz der Kampagne «Stopp Käfigfleisch»  (PDF 96kb)

  Weisse, graue und schwarze Liste. Artikel aus dem KAG-Magazin vom November 2009 / Zwischenbilanz Käfigkampagne: Positiv, doch Bell & Co. enttäuschen  (PDF 608kb)

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