Die behornte Kuh stirbt aus!
(17.8.2010) Heute hat KAGfreiland das neue Tierprojekt «Horn auf!» gestartet. An der Pressekonferenz im zoologischen Museum der Uni Zürich wurde «die letzte Hornkuh» durch die Stadt und ins Museum geführt.**
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Von Natur aus sind Kühe behornt. Doch heute haben 90% (!) der Kühe in der Schweiz keine Hörner mehr. Auf der Milchpackung jedoch tragen die Kühe Hörner. Eine Mogelpackung!
Jährlich werden 200'000 Kälber enthornt. Die routinemässige Enthornerei ist keine Notwendigkeit. Denn es gibt zahlreiche Bauernhöfe, die erfolgreich behornte Kühe halten, auch im Laufstall.
Das Hörnerprojekt hat drei Ziele: 1) eine breite Diskussion über Hörner und Enthornen führen; 2) mehr Bauern halten behornte Kühe; 3) der Detailhandel lanciert eine Hornmilch.
Die Frage «Horn oder nicht Horn» ist auch eine ethische. Ist es richtig, das Tier auf ein Haltungssystem zurechtzustutzen? Wie steht es um das Gebot der Unversehrtheit des Tiers? Und wie sieht es mit der Würde des Tiers aus?
Pressematerial
Pressemitteilung vom 17.8.2010 / Die behornte Kuh stirbt aus! (PDF 100kb)
Pressemappe (PDF 2.5mb)
Bilder zum Download
Dossier mit Hintergrundinfos (PDF 622kb)
40 Bauern mit behornten Kühen im Laufstall
Filme, Petition, Informationen auf www.kuehe-haben-hoerner.ch
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Weitere Informationen: Bauern, Hornprodukte, Pressetexte, Bilder, Infos.
** Diese Aktion wurde mit der trainierten Kuh Sibylle vom Bauern Bruno Isliker durchgeführt. Diese Kuh war schon im TV-Studio und ist es gewöhnt, Treppen zu steigen, Lift zu fahren und geritten zu werden.
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