Projekt «Eber statt Kastraten»

Ferkelkastration

Ferkelkastration

Ebermast

Ebermast

Eber-Bauernschüblig

Eber-Bauernschüblig

In der Schweiz werden jedes Jahr 1,3 Millionen männliche Ferkel routinemässig kastriert. Kastriert wird, weil ein kleiner Teil der Eber einen für den Menschen unangenehmen Ebergeruch aufweist. Die Kastration gilt als sichere Methode, Ebergeruch zu verhindern.

Eine Tierquälerei

Bis Ende 2009 wurden die Ferkel ohne irgendeine Betäubung kastriert. Hodensack aufschneiden, beide Hoden herausklauben, Samenstrang durchtrennen, Hoden abschneiden. In einem Film und in Bildern zeigt KAGfreiland, welche Tierquälerei dieser Eingriff darstellte.

Ebermast als Alternative

Die tierfreundliche Alternative ist die Ebermast. Die Schweine bleiben unversehrt. Um die Ebermast zu erforschen, hat KAGfreiland im Jahre 1999 zusammen mit ein paar KAGfreiland-Bauern und Bäuerinnen das Projekt «Eber statt Kastraten» gestartet.

Hervorragende Eberfleisch-Produkte

Eine Zwischenbilanz im Jahre 2007 zeigt: Die Ebermast funktioniert. Mit spezieller Fütterung und geschlechtsgetrennter Haltung kann die Anzahl geruchsbelasteter Tiere auf wenige Prozent reduziert werden. Und aus geruchsbelastetem Eberfleisch können hervorragende Produkte hergestellt werden. Ohne Ebergeruch im Fleisch.

Informationen

Mit vielfältigen Informationen, aber auch Pressemitteilungen und Artikeln in der Mitgliederzeitschrift versucht KAGfreiland, der Ebermast in der Schweiz zum Durchbruch zu verhelfen und Vorurteile gegen Eberfleisch abzubauen. Unterstützt von Prominenten und von Sponsoren.

Politik hat reagiert

Auf Druck auch von KAGfreiland und dem Eberprojekt hat die Politik im neuen Tierschutzgesetz dem betäubungslosen Kastrieren einen Riegel geschoben. Das Verbot ist seit 1.1.2010 in Kraft.

Importfleisch mit Quälkastration

Rund 10% des in der Schweiz gegessenen Schweinefleisches stammt aus dem Ausland. Unsere Recherchen Ende 2009 haben gezeigt, dass Import-Schweinefleisch in der Regel von qualvoll kastrierten Tieren stammt. Dagegen kämpfen wir an.

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